Tabuthema Intimbereich?
Zeit für Aufklärung, Körperwissen und Selbstbewusstsein
In diesem Blogartikel erfährst Du alles Wichtige über die richtige Intimpflege, häufige Beschwerden im Vaginalbereich und wie Du Deine Scheide gesund halten kannst. Wir klären Mythen auf, geben Dir hilfreiche Tipps und zeigen Dir, wie die natürliche Pflege –
mit
NEOLO Intimöl – Dich bei Trockenheit, Reizungen oder Unwohlsein im Intimbereich unterstützen können.
Mythos oder Fakt um Mineralöl und pflanzliches Öl
Öl verstopft die Poren der Haut
Pflanzliche Öle pflegen aktiv mit Nährstoffen, während Mineral- und Synthetiköle wie ein schützendes Schutzschild wirken. Mineral- und Synthetiköle (oft als Paraffinum Liquidem, Petroleum oder Silikone deklariert) dringen nicht in die Haut ein. Sie legen sich als Film auf die Oberfläche, verhindern Feuchtigkeitsverlust und sind gut verträglich, bieten aber keine biologischen Wirkstoffe. Pflanzliche Öle hingegen ziehen tief in die Lipidschicht ein, stärken die Hautbarriere und liefern Vitamine
Welche Vorteile haben pflanzliche Öle im Vergleich zu Cremes und Lotionen?
Pflanzliche Öle können von der Haut besser aufgenommen werden, da die Bestandteile der Öle jener der Haut ähnlich sind und daher sind sie die ideale Hautpflege. Sie fördern den Aufbau der Haut und schützen sie besser im Vergleich zu konventionellen Produkten. Sie kommen ohne künstliche Konservierungsstoffe aus.
Konventionelle Produkte greifen das natürliche Milieu der Haut an und können sie abhängig machen. Dies liegt an häufig vorkommenden, zu vermeidenden Inhaltsstoffen wie:
- Silikone
- Parabene
- aggressive Tenside
- Emulgatoren
- Konservierungsmittel
- Mineralöl
Wie kann ich Mineralöle erkennen und vermeiden
Möchtest du Mineralöle meiden, so kannst du zu Produkten aus pflanzlichen Fetten und Ölen greifen. Steht einer der folgenden Begriffe in der Liste der Inhaltsstoffe ("Ingredients"), ist Mineralöl und somit Reststoffe aus der Benzinproduktion enthalten:
- Paraffin
- Paraffin Liquidum
- Petrolatum
- Cera Microcristallina
- Microcristallina Wax
- Ceresin
- Mineral Oil
- Ozokerite
Steht Naturkosmetik drauf, ist es immer natürlich
Im Handel finden sich zahlreiche Produkte, die sich als natürliche Kosmetik ausgeben, dabei sind manche Inhaltsstoffe nicht so natürlich, wie die Produktverpackung es verspricht. Dies ist möglich, da der Begriff "Naturkosmetik" rechtlich nicht geschützt ist. Jeder kann "Natur" auf ein Etikett drucken.
Wann ist es dann richtige Naturkosmetik?
Es handelt sich um 100% reine Naturkosmetik, wenn Öle, Fette, Wachse sowie Duft- und Farbstoffe nur aus pflanzlichen oder mineralischen Rohstoffen hergestellt sind.
Tabu sind Paraffine, Silikone, Mineralöle, aggressive Tenside sowie synthetische Duft-Farbstoffe, Füllstoffe und Konservierungsmittel. Tierversuche sind ebenfalls verboten, wenn die Naturkosmetik authentisch sein soll.
Ohne Mineralöl geht es in der Kosmetik nicht.
Nein, das stimmt nicht.
Es geht auch ohne. Jedoch verteuert dies die Produkte und die Haltbarkeit ist eingeschränkt. Aufgrund dessen können nur kleine Mengen produziert werden.
Was sind Mineralöle?
Bei Mineralölen handelt es sich um eine tote und unverderbliche Materie. In der Kosmetik sind Mineralöle gleich doppelt vorteilhaft für die Hersteller und gleichzeitig doppelt nachteilig für die konsumierende Person.
Punkt 1:
Mineralöle sind extrem billig. Daher sind sie bestens geeignet, um Cremes zu strecken. Zudem haben sie die positive Eigenschaft, dass sie Cremes stabilisieren. Für die Hersteller heisst das: Sie müssen weniger gute, teure Wirkstoffe in ihren Produkten verarbeiten und bekommen dennoch eine grosse Menge an Cremes heraus.
Punkt 2:
Mineralöle führen dazu, dass die Haut wie mit Plastikfolie abgedeckt und im Grunde erstickt. Sie kann nicht mehr richtig atmen, was eine schlechtere Durchblutung zu Folge hat.
Zusammengefasst bedeutet dies:
Die Hersteller sparen teure Wirkstoffe ein. Sie produzieren billig eine grosse Menge an Kosmetika, die kaum hält was sie verspricht, aber wunderbar duftet. Gleichzeitig benötigst du immer mehr vom Produkt, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Ein Teufelskreis, bei dem nur einer gewinnt - nämlich der Hersteller.
















