Tabuthema Intimbereich?
Zeit für Aufklärung, Körperwissen und Selbstbewusstsein
In diesem Blogartikel erfährst Du alles Wichtige über die richtige Intimpflege, häufige Beschwerden im Vaginalbereich und wie Du Deine Scheide gesund halten kannst. Wir klären Mythen auf, geben Dir hilfreiche Tipps und zeigen Dir, wie die natürliche Pflege –
mit
NEOLO Intimöl – Dich bei Trockenheit, Reizungen oder Unwohlsein im Intimbereich unterstützen können.
Scheideninfektionen
wiederkehrende Infektionen mit Pilzen und Bakterien bestimmen den Alltag von Millionen von Frauen
Candidose, Vaginose und Vaginitis
Symptome und was löst diese Scheideninfektionen aus?
Jucken oder Brennen im Genitalbereich, Ausfluss und teils unangenehmer Geruch sind häufig auf eine der folgenden drei Beschwerden zurückzuführen, die durch unterschiedliche Erreger ausgelöst werden und sehr verbreitet sind:
Candidose oder auch
Scheidenpilz
genannt, 80-90% Candida albicans verantwortlich
Scheidenentzündung
a) anaerobe, bakterielle Vaginose
b) aerobe Vaginitis
Candidose (Scheidenpilz)
ist eine Candidose und Scheidenpilz dasselbe?
Ja, es ist dasselbe. Denn bei einer Candidose handelt es sich um eine Pilzinfektion im Vaginalbereich auch Scheidenpilz genannt. Hierfür am häufigsten verantwortlich ist der Candida albicans (80-90%). Die Pilze besiedeln dabei die vaginalen Epithelzellen und lösen Symptome wie eine gelb-weissliche Veränderung der Scheideflüssigkeit sowie Juckreiz und Rötung in der Vagina aus.
Etwa 3 von 4 Frauen erkranken mindestens einmal im Lebend daran. 8-10%, also etwa 300 000 Frauen in der Schweiz leiden jedoch unter einer rezidivierenden Candidose, also einer wiederkehrenden Erkrankung mit mindestens vier Schüben im Jahr. Das ist eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Anaerobe - oder bakterielle Vaginose
Die bakterielle Vaginose wird in 95% der Fälle durch Gardnerella ausgelöst. Ein typisches Symptom ist ein graus-weisser Ausfluss, der schaumig oder dünnflüssig sein kann. Dem Ausfluss haftet ein ungangehmer, meist fischiger Geruch an.
Im äusseren Scheidenbereich können Juckreiz und Hautreizungen auftreten. Auch werden gelegentlich Schmerzen beim Wasserlassen festgestellt.
Bis zu jede vierte Frau ist davon betroffen. Besonders erschreckend: In 60-70% der Fälle kommt es nach dem erstmaligen Auftreten zu weiteren Schüben.
Aerobe Vaginitis
Die aerobe Vaginitis wird durch E.Coli oder B-Streptokokken ausgelöst und äussert sich durch brennende Schmerzen, fleckenförmige Rötung der Scheidenhaut und gelbgrünen dünnen, überreichendem Ausfluss.
Die Erkrankung tritt vor allem nach den Wechseljahren auf. Grund ist die hormonelle Umstellung, wenn durch die trockene Scheide das Infektionsrisiko erhöht ist. Auch hier ist die Rückfallquote mit fast 75% erschreckend hoch.
Was bedeutet anaerob, was aerob?
Aerob steht für "mit Sauerstoff überlebensfähig" und bedeutet, dass die Bakterien Sauerstoff benötigen zum Überleben.
Anaerob steht für "ohne Sauerstoff überlebensfähig" und bedeutet, dass die Bakterien keinen Sauerstoff benötigen zum Überleben.
Gibt es natürliche Alternative zur Behandlung oder Vorbeugung?
Für die natürliche Unterstützung bei
Scheidenpilz, Vaginose und Vaginitis empfehlen wir
N°10 "naturally protected".
Da das enthaltene Thymian zehenanregend wirken kann und somit während der
Schwangerschaft nicht verwendet werden soll, haben wir das
N°11 "sensitive skin protection".
Bei wiederkehrenden Scheideninfektionen:
- N°10 "naturally protected" (Behandlung als auf Prävention)
- N°10S "SENSITIV naturally protected" (Prävention)
- N°11 "sensitive skin protection"
- N°14 "Fenchel + Leinöl"
Bei der Vaginitis
Zusätzlich zu N°10 empfehlen wir die Kombination mit N°13, N°14, N°15 oder N°16 um die Scheidentrockenheit gezielt entgegenzuwirken.
Denn: eine gut gepflegte und ausreichend befeuchtete Scheide kann dazu beitragen, das Risiko für wiederkehrende Vaginitis zu reduzieren.
Warum sind Millionen von Frauen immer wieder von diesen Beschwerden betroffen, während andere niemals darunter leiden?
Um das zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den natürlichen Schutzmechanismus des Körpers gegen Candidose, Vaginose und Vaginitis.
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass gegen alle drei Erkrankungen der gleichen körpereigene Schutzmechanismus identifiziert wurde: Das Vaginalmikrobiom. Die natürliche Gemeinschaft nützlicher Bakterien, wie sie in einer gesunden Vagina vorkommen, spielen für das Wohlbefinden eine entscheidende Rolle.
Forschende fanden heraus, dass jedes Vaginalmikrobiom genauso einzigartig ist wie ein Ginderabdruck. Beim Zusammenhang zwischen dem vaginalen Mikrobiom und Beschwerden wie Candidose, Vaginose oder Vaginitis kamen sie zum Schluss:
- Mikrobiom bei gesunden Frauen: über 83% Laktobazillen (Milchsäurebakterien)
- Mikrobiom bei Frauen, die unter Candidose, Vaginose oder Vaginitis leiden: fast 40% reduziert an Laktobazillen
















